Archiv für den Monat: Januar 2016

Gedanken zum Sonntag Sexagesimae

Liebe Gemeinde,

seien Sie, seid herzich gegrüßt zum Wochenende und zum morgigen Sonntag Sexagesimae.

Sexagesimae – 60 Tage vor Ostern – so der Begriff, auch wenn die Zählweise heute nicht mehr ganz nachvollziehbar ist. Vermutlich hat der Sonntag seinen Namen daher bekommen, weil er zwischen den Sonntagen Septuagesimae (70 Tage vor Ostern- nach der alten Zählweise) und Estomihi, dem letzten Sonntag vor der Fastenzeit liegt.

Im Gottesdienst singen wir bereits in der Vorfastenzeit kein Halleluja mehr. Damit  führen wir uns vor Augen, dass wir ohne das Opfer Christi (seinen Tod am Kreuz) nicht würdig wären, lobpreisend vor Gott zu treten. Die liturgische Farbe der Vorfastenzeit ist Grün, die Farbe des Lebens und der aufgehenden Saat.

Das Thema der aufgehenden Saat greift auch die Frohe Botschaft (Lesung aus den Evangelien) des morgigen Sonntages auf. Das Gleichnis vom vierfachen Acker drückt dabei auch aus, was wir heute erleben: Oft scheint es uns, dass das Wort Gottes und die frohe Botschaft von Jesus Christus nicht mehr auf fruchtbaren Boden fällt und daher keine Frucht mehr bringen kann. Entweder wird es erstickt von scheinbar besseren und schneller greifenderen Ideologien  oder es vertrocknet, weil es nicht gepflegt wird. Leere Gottesdienste trotz guter, lebensnaher und auch in Krisenzeiten tragenden Predigten – das stimmt selbst engagierte Christen oft sehr traurig. In einer Welt des Überflusses scheint die Botschaft von Jesus, der sich Ausgestoßenen und ungerecht behandelten Menschen zugewendet hat und ihnen wieder neue Hoffnung machte, nicht mehr nötig. Dabei ist sie immernoch wichtig und mit Blick auf zunehmende Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft udn auch global vielleicht nötiger denn je.

Gott, der vielen nur noch als Relikt uralter Zeiten vorkommt, ist ein lebendiger Gott. Er will durch sein Wort in Beziehung zu uns treten. Gerade Zweifel am eigenen Leben, an den Umständen in der Welt und auch an den Worten, die uns von Gott überliefert sind, können dabei helfen, ihn wieder stärker wahrzunehmen – wie es oft auch erlebt wird. Wichtig ist, dass man offen dafür bleibt, seinen Verstand und seine Gefühle als fruchtbaren Boden bereitet  und nicht den einfachen Weg geht, Zweifel nicht zuzulassen oder wegen wenigen Zweifel alles für Unsinn zu erklären,

Vielleicht bietet Ihnen, bietet euch die bald beginnende Fastenzeit wieder die Möglichkeit, sich etwas mehr mit Gottes Wort zu beschäftigen und den ein oder anderen Gottesdienst zu besuchen.

Nun wünschen wir Ihnen, wünschen wir euch aber zunächst erstmal ein schönes Wochenende und einen behüteten Sonntag, auch wenn er windig zu werden verspricht.

 

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Gedanken zum Einführungsgottesdienst

Als die Pfarrstelle Steinach II Ende 2013 nach dem Weggang von Pfarrer Heinecke ohne einen hauptamtlichen Pfarrer dastand, waren unsere zwei Kirchgemeinden (HaselbLEach und Spechtsbrunn/Hasenthal) plötzlich vor viele Fragen gestellt. Wer ist künftig für die Gottesdienste zuständig und wer bei Taufen und Trauerfällen? Es gab mehrere Möglichkeiten. So hätten wir zum einen bei jedem Anlass mit den Pfarrern der umliegenden Gemeinden ins Gespräch kommen und sie jedes Mal neu um Hilfe bitten können. Zum anderen hätten wir alles lassen können, wie es ist und darauf warten können, dass uns jemand unterstützt. Daneben gab es die Option, dass wir es selbst in die Hand nehmen. In dieser schwierigen Zeit haben sich die Gemeindekirchenräte sehr oft getroffen und immer wieder neu und häufig sehr intensiv diskutiert. Wir hörten von der Möglichkeit einer Ausbildung zum qualifizierten Lektor, der nach Abschluss dieser Ausbildung selbständig Gottesdienste leiten und Lesepredigten halten darf. Mitte 2014 entschlossen wir, Chris Schönefeld, Manuela Schmidt und ich, uns für den Lehrgang im Jahr 2015 anzumelden. An fünf Wochenenden haben wir uns mit Brüdern und Schwestern aus verschiedenen Gemeinden der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland auf unseren Dienst vorbereitet. In Tabarz und in Alterode im Harz wurden wir im Singen, Sprechen, Predigthalten und in der Liturgie unterrichtet.

Am 10. Januar 2016 erfolgte nun in einem feierlichen Gottesdienst in der Matthäuskirche zu Spechtsbrunn die Beauftragung zu unserem Dienst durch den Kirchenkreis Sonneberg. Wir durften dazu Gottesdienstbesucher aus Haselbach, Hasenthal und Spechtsbrunn, aber auch Tettau, Steinach, Steinheid, aus Sonneberg, Waltershausen und Wolfsburg-Unkeroda begrüßen. Herr Superintendent Krauß und Pfarrer Herr Freytag leiteten den Gottesdienst.

Es war ein bewegender Moment, als wir drei vorn am Altar standen und einzeln gefragt wurden, ob wir bereit wären, den Dienst als Lektor/in treu und gewissenhaft zur Ehre Gottes und zum Besten der Gemeinde zu tun. Es folgten Beauftragung, Gebet und Segnung der drei Lektoren/innen.

Wir sagen an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank für die Grußworte und guten Wünsche von unserem Mentor Pfarrer Michaelis, von Frau Pfarrerin Ullmann aus Tettau und von Pfarrer Heinecke, der persönlich nicht anwesend sein konnte.

Im Gasthaus „Am Rennsteig“ haben dann viele Gottesdienstbesucher bei Kaffee und Kuchen noch recht lange beisammen gesessen und Erfahrungen aus dem Gemeindeleben ausgetauscht.

Auch wenn wir jetzt einen zuständigen Pfarrer für unsere beiden Kirchgemeinden haben, wir drei machen weiter. So ist es abgesprochen. Und wir sind schließlich hoch motiviert. Wir werden auch künftig die Gottesdienste, Friedensgebete und Bibelabende gestalten. Sehr gern nehmen wir dabei auch Anregungen und Gebetsanliegen aus der Gemeinde auf. Bei Amtshandlungen (Taufe, Trauung, Trauerfall), zu Abendmahlsgottesdiensten und besonderen Anlässen wird künftig Pfarrer Freytag kommen.

Uta Baumfelder im Auftrag des Lektorenteams

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Alle Guten Wünsche zum neuen Jahr!

Liebe Brüder und Schwestern,

 

wir wünschen Euch von Herzen ein hoffentlich gesundes, glückliches un reich gesegnetes neues Jahr! Ein Jahr, das wieder viel bereit halten wird – für jeden privat und auch für uns als Kirche. Möge Gott uns bei allem begleiten und uns durch sein Wort immer wieder nahe sein!

 

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Monatsspruch Januar 2016

 

Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

  1. Timotheus 1,7

Paulus, der uns im Monatsspruch schon öfter begegnet ist, schreibt an den noch recht jugendlichen Timotheus, Vorsteher der Gemeinde in Ephesus. Timotheus hat viele Gründe entmutigt zu sein. Das Evangelium von Jesus Christus gilt es, unter den Heiden zu verbreiten. Doch die politischen, gesellschaftlichen und religiösen Verhältnisse sind schwerwiegend. Die römische Macht diktiert das Leben auch in den Provinzen. Selbst Christen wenden sich wieder ab vom Glauben. Mit den Timotheusbriefen will Paulus einem jungen Prediger Mut machen.

Und so möchte der Monatsspruch auch auf uns wirken. Als Mutmacherwort. Nein wir brauchen uns nicht zu fürchten. Wir haben noch die Worte im Ohr, die der Engel  den Hirten auf dem Felde gesagt Hat: „Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch eine große Freude.“ Und alle Menschen sollen teilhaben an dieser Freude. Gott ist als Mensch auf die Erde gekommen. In seinem Sohn. Und er möchte fortan in und durch alle leben, die auf den Namen Jesus Christus getauft sind. Gott hat die Menschen im Fokus. Und die Hoffnung der Christen besteht darin, dass Jesus wiederkommen wird, um diese ausgebeutete und geschändete Erde zu erlösen.

Wir können unseren Blick ruhig aufrichten. Wir müssen uns nicht fürchten, weder vor Katastrophen, noch vor Krieg und Gewalt. Gott möchte uns etwas schenken – Kraft, Liebe und Besonnenheit.

In der Kraft steckt etwas Gewaltiges. Das reicht heran an Dynamit oder an Dynamik. Also an etwas, das durch äußere Einflüsse zum Bewegen gebracht wird. Gott möchte uns seine göttliche Liebe schenken, die unter uns wirksam wird. Die selbstlos ist und sich dem Nächsten ganz hingibt. Der Nächste, der vielleicht mein kranker Nachbar ist, oder der Flüchtling, der gerade jetzt mich braucht. Weil er angewiesen ist auf meine abendländischen Erfahrungen und Kenntnisse. Weil er hier leben möchte, weil Leben in seiner alten Heimat nicht mehr möglich ist. Gott möchte uns Besonnenheit schenken. Das meint nüchternes, ausgeglichenes Nachdenken über alle Geschehnisse in der Welt und über das eigene Tun.

Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr 2016.

Ich wünsche Ihnen Gottes gute Gaben – Kraft, Liebe und Besonnenheit.

Ihre Uta Baumfelder

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