Kategorie-Archiv: Aus unserem Leben

Konzert zur Dorfweihnacht in Spechtsbrunn

Alle Jahre wieder am 2. Adventssonntag lädt die Kirchgemeinde Spechtsbrunn/Hasenthal anlässlich der Spechtsbrunner Dorfweihnacht zu einem Konzert in die Matthäuskirche ein. Das gehört dazu. Nachdem der Magen mit allerlei Köstlichkeiten vom Backhaus und den umliegenden Verkaufsständen gesättigt war, konnte man in der Kirche sich so richtig auf die Adventszeit besinnen und auf die Weihnachtstage einstimmen. Jeder, der kam, saß richtig warm. Gegen kalte Füße half das Wippen im Takt und das kräftige Mitsingen. Das hatten Walter Baumgart und seine Frau Susann aus Unterwellenborn reichlich in ihrem Repertoire. Immer wieder sangen die Konzertbesucher Lieder wie „Macht hoch die Tür“, „Süßer die Glocken“, den Refrain von Haleluja und das Finale mit „Oh du fröhliche“ und „Stille Nacht“ mit.

Gänsehautgefühle kamen auf, als das Lied vom Kleinen Trommler erklang, oder als Susann das Ave Maria von Schubert wunderschön intonierte. Beim  Lied der Zillertaler Schürzenjäger „ A Weihnacht wies früher war“ kamen wohl bei jedem eigene Erinnerungen und Gedanken auf.

Trotz der Kälte in der Kirche wagte Walter  Baumgart den Versuch, sein Alphorn zum Klingen zu bringen und besonders bei „Sierra Madre“ gelang ihm ein besonderes Glanzstück.

Die Petersburger Schlittenfahrt, gespielt von Walter auf der Posaune, brachte richtigen Schwung in die Darbietungen.

Ein wunderschönes Konzert und so mancher Besucher hat die 90 Minuten aus vollem Herzen genossen.

Ein Dankeschön an dieser Stelle noch einmal an die Stadtverwaltung Sonneberg, die das Konzert mit Walter und Susann und die Bochbicher Gaudimusi aus Tettau, die am Nachmittag trotz Regenwetter  die Besucher der Dorfweihnacht erfreuten, mit einer beträchtlichen Summe sponserten.

Uta Baumfelder

Spechtsbrunner Konzert- und Theatersommer

Ein abwechslungsreiches Programm war am Wochenende des 23. und 24. Junis rund um die Spechtsbrunner Kirche geboten.

Bereits am Samstag, dem 23.06.2018, fand in der Matthäuskirche ein Konzert mit der Band A‘N‘T statt. Trotz Fußball-Weltmeisterschaft, Sonnenwendfeuer in den Orten der Umgebung und relativ kühlen Temperaturen fanden auch einige Gäste den Weg in die Kirche und wurden mit einem tollen Konzert belohnt.

A‘N‘T – das sind die beiden Musiker Ace Griffin und Torsten Bäring, die auch bei Cornamusa und den Rocktigers mitspielen. In dem anderthalbstündigen Programm konnten die Besucher ihr breites Spektrum erleben. Das Repertoire reichte vom Rennsteiglied über das bekannte Halleluja von Leonhard Cohen, schottischen und irischen Lieder bis hin zu Nothing else matters von Metallica. Auch an Musikinstrumenten kam Etliches zum Einsatz: Gitarre, irische Flöte, Dudelsack, Tamburin und auch die Spechtsbrunner Orgel. Alle Besucher fanden am Ausgang durchweg lobende Worte.

Einen Tag später, am 24.06.2018, gab es dann das nächste Highlight. Pünktlich um 14.00 Uhr ertönten die Glocken der Kirche und läuteten damit den Beginn des nächsten Theaterstücks aus der Feder von Günther Schmidt ein: „Wachtmeister Heinrich und die Martinsgans“. Wie schon zum Luther-Theater im vergangenen Jahr gestaltete Günther auch in diesem Jahr wieder die Kulissen.

Aufgeführt wurde das heitere Stück von der Neuen Tettauer Theatergruppe. Inhaltlich drehte sich alles um den Spechtsbrunner Wachtmeister Heinrich, der in der dörflichen Idylle von Spechtsbrunn zur Kaiserzeit geradezu sehnsüchtig auf einen neuen Fall wartet. Erst passierte nichts, doch dann überschlugen sich nahezu die Ereignisse und ein munteres Ermitteln um eine verschollene Schnupftabakdose und eine gestohlene Martinsgans begann.

Der ehemalige Tettauer Bürgermeister Hans Kaufmann schlüpfte dabei in die Rolle des Pfarrers und Ärztin Ines Pechtholds in die Rolle der Frau des Wachtsmeisters. Zwischen den drei einzelnen Akten sorgte die Bochbicher Gaudi-Musik für die musikalische Umrahmung.

Die zahlreichen Gäste konnten sich im Anschluss bei Bratwürsten stärken, die wie schon am Tag zuvor vom Heimat – und Tourismusverein Oberland e.V. verkauft wurden. Für Kaffee und Kuchen sorgte das Gasthaus Peterhänsel, in dem der neue Besitzer Björn Greiner mit seiner Familie und Angestellten für das leibliche Wohl sorgten.

Die Kirchgemeinde Spechtsbrunn / Hasenthal möchte sich an dieser Stelle stellvertretend bei allen bedanken, die das Theaterstück wieder zu einem gelungenen Ereignis in unserem Ort gemacht haben: Allen voran sei vor allem Günther Schmidt wieder für seine tolle Idee, die wunderbare Geschichte und die eindrucksvollen Kulissen von Herzen gedankt! Ein weiterer Dank gilt der Neuen Tettauer Theatergruppe um Ines Pechtold, die uns wieder in professioneller und ansprechender Weise unterhalten haben. Vielen Dank auch an die Musiker der Bochbicher Gaudimusik für die tolle musikalische Umrahmung! Daneben danken wir der Familie Björn Greiner, Volkmar Büttner und Birgit Kramer-Büttner, Maik Wagner sowie Peter Schneider für die Bewirtung der Gäste sowie die Unterstützung bei der Besorgung der Sitzgelegenheiten. Natürlich bedanken wir uns auch sehr herzlich bei allen Gästen aus nah und fern, die das Theaterstück besuchten und mit Applaus sowie einer kleinen Spende honorierten.

Dank der guten Zusammenarbeit konnten wir wieder ein tolles Ereignis auf die Beine stellen!

Gemeindekirchenrat Spechtsbrunn / Hasenthal

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Einladung

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Konzert mit den Sonneberger Vocalisten am 01. Advent in der Spechtsbrunner Kirche

Unter diesem Motto stand am vergangenen ersten Adventssonntag ein vorweihnachtliches Konzert der Sonneberger Vokalisten in der Spechtsbrunner Matthäuskirche.

Trotz sehr winterlicher Straßenverhältnisse und niedriger Temperaturen fanden sich gegen 17 Uhr einige Besucher aus Spechtsbrunn und den umliegenden Orten in der Spechtsbrunner Matthäuskirche ein und ihr Kommen sollte mit erstklassiger Musik belohnt werden. Nach kurzer Begrüßung durch den Vorsitzenden der Kirchgemeinde, Chris Schönefeld, begann ein sehr abwechslungsreiches und hochklassiger Konzert, das die Kälte des Abends schnell vergessen machte. Zwischen den einzelnen Liedbeiträgen wurde dabei die bekannte Weihnachtsgeschichte um die Geburt von Jesus Christus aus Sicht des Esels erzählt. Sehr humorvoll, aber durchaus auch tiefgründig führte Dirigentin Kristin Degner-Engelhardt durch das unterhaltsame Programm, das viele Weihnachtsklassiker, aber auch etwas unbekanntere Lieder enthielt. Das Konzert begeisterte die Zuhörer und weckte Lust auf mehr.

Nach dem Konzert konnte man sich am Stand des Fördervereins Spechtsbrunn mit Glühwein aufwärmen und sich in der Gaststätte Peterhänsel leckere Fischgerichte schmecken lassen.

Die Kirchgemeinde bedankt sich im Namen aller Gäste sehr herzlich bei den Sonneberger Vokalisten für die stimmungsvolle Darbietung und die mal etwas andere Sicht auf die Geburt Christi. Sehr herzlich wird auch der Stadtverwaltung Sonneberg für die finanzielle Unterstützung bei der Ausrichtung des Konzertes gedankt.

Das Konzert war auch eine sehr gelungene Einstimmung auf die am zweiten Adventswochenende stattfindende Spechtsbrunner Dorfweihnacht, die in diesem Jahr zusammen mit der Fa. Heinzglas ausgerichtet wird. Wer die vorweihnachtliche Atmosphäre inmitten dörflicher Idylle rund um die Matthäuskirche und das Backhaus erleben möchte, hat am kommenden Wochenende vom 08. bis zum 10.12.2017 Gelegenheit dazu. Dabei sind auch wieder zwei hochkarätige Konzerte geplant. So gastiert am Samstag (09.12.) um 15:00 Uhr Katharina Herz. Am Sonntag (10.12.) tritt dann um 17:00 Uhr der Gesangverein Schleusegrund-1863 e.V. auf. Sehr herzlich wird auch zum Festgottesdienst anlässlich der Dorfweihnacht am Sonntag um 11:00 Uhr eingeladen. Allen Besuchern schon jetzt eine gesegnete und trotz allen Trubels besinnliche Adventszeit!

Chris Schönefeld

im Namen der Kirchgemeinde Spechtsbrunn/Hasenthal

 

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Frühlingskonzert in der Matthäuskirche Spechtsbrunn

Die Frühlingsauftakttournee der Chorvereinigung Viva Vocal und Neuer Männerchor Schmalenbuche fand am 26. Mai 2017 in Spechtsbrunn in der schönen Matthäuskirche statt. Es wurde ein anspruchsvolles Programm geboten. In vier Blöcken präsentierte sich der Chor unter der künstlerischen Leitung von Manuel Bethe. Es war das erste Konzert unter dem neuen Chorleiter.

Das Konzert begann mit Irischer Volksmusik. Unter anderem wurden die schönen Ufer des Loc Lomand besungen. Ein Hörgenuss, nicht nur für Liebhaber dieser Musikrichtung.

Besonders gern singt der Chor Lieder der Comedian Harmonists. Und das war deutlich zu spüren. Mit Stücken wie „Veronika“, „Wochenend und Sonnenschein“ und „Irgendwo, irgendwie, irgendwann“, sang sich der Chor in die Herzen der Zuhörer.

Im dritten Block erklangen Musicalmelodien aus dem Musical „ABBA“ und aus „Phantom der Oper“, sowie „Hinterm Horizont“ von Udo Lindenberg.

Im letzten Teil des Konzerts erklangen Stücke aus der Popmusik. Vom Ramstein wurde „Engel“ gesungen. Das bekannte „Halleluja“ von Leonard Cohen, dessen Text einer aus der Bibel überlieferten Geschichte zugrunde liegt, erklang in einer eigenen Weise.

Es folgte: „Du bist da“, eine zum Nachdenken anregende Ballade. „Du bist da, jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde bist du spürbar da und ich danke dir dafür.“

„You raise me up“, folgte, ein Klassiker mittlerweile! Und schön war es, dass der Chor beide Strophen gesungen hat!

Und als Zugabe sozusagen sang der Chor von Ute Freudenberg „Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt.“ Einige Chormitglieder hatten das Lied schon mal mit Ute zusammen gesungen.

Stellvertretend für alle Zuhörer bedankten sich der Ortsteilbürgermeister Björn Greiner und Chris Schönefeld, Kirchenältester der Kirchgemeinde Spechtsbrunn/Hasenthal, für eine gelungene Veranstaltung und verbanden damit die Hoffnung, dass die Konzerte in unserer Kirche ein noch größeres Publikum erfahren sollten.

Uta Baumfelder

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Gedanken zum Reformationsjubiläum und zum Zeitgeschehen in unserer Gemeinde

Liebe Schwestern und Brüder,

ereignisreiche Wochen liegen hinter uns und stehen uns auch noch bevor. Am letzten Maiwochenende fanden die Feierlichkeiten zum Reformationsgedenken, zum Lutherjubiläum mit dem Kirchentag in Wittenberg, Berlin und Erfurt ihren vorläufigen Höhepunkt. Auch bei uns sind erste Vorboten unseres großen Festes deutlich zu erkennen. Die Lutherbank neben der Matthäuskirche kündet schon von der Aufführung des Luthermuscials am 17. Juni und lädt müde Wanderer zum Verweilen ein. Doch auch abseits des großen Jubiläums gab es viele Ereignisse im vergangenen Monat. So wirkten u.a. beim Singspiel in der Kirche zu Steinach  auch Kinder aus unserer Gemeinde tatkräftig mit und brachten auf musikalische und beeindruckende Weise den Besuchern die Geschichte vom verlorenen Sohn näher.

Neben diesen fröhlichen Veranstaltungen mussten wir jedoch auch Abschied von unserem lieben Bruder Wolfgang Wiegand nehmen, der als langjähriger Vorsitzender unseres Gemeindekirchenrates, aber auch als Orgelspieler und treuer Gottesdienstbesucher das Leben unserer Gemeinde entscheidend mit geprägt hat. Auch wenn er als Bürgermeister unserer ehemaligen Gemeinde unpopuläre Entscheidungen treffen musste und sich daher bei manchen Mitbürger nicht beliebt machte, so haben ihn die meisten von uns für sein Engagement für unsere Heimatgemeinde, sowohl kirchlich als auch politisch sehr geschätzt, wie auch die vielen Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft zeigen, die zusammen mit vielen Einheimischen am 20. Mai Abschied nahmen. Wir haben mit Wolfgang nicht nur einen sehr engagierten, streitbaren und geachteten Bewunderer unserer Heimat, sondern auch einen geschätzten Freund und Bruder verloren.  Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten und wissen ihn bei Gott geborgen.

Wolfgang wollte immer das große Jubiläumsjahr „500 Jahre Reformation“ erleben und war sehr stolz und begeistert davon, dass unser Günther mit so viel Leidenschaft ein Theaterstück zu diesem Ereignis schrieb und auch noch zahlreiche Kunstwerke dazu gestaltete. Wolfgang selbst initiierte die Anschaffung einer neuen Altarbibel auf Grundlage der revidierten Lutherbibel, die wir zum Reformationsfest 2017 feierlich einführen wollen und für die bei Dolores noch gespendet werden kann. Wolfgang interessierte sich umso mehr für diese Jubiläum, weil Luther auch in unserer Heimatregion wirkte. Genau davon wird auch das Theaterstück von Günther zeugen. Es soll dabei kein Spektakel sein, sondern ins Bewusstsein rufen, welche gravierenden Veränderungen Luthers Erkenntnisse auch im Leben einfacher Menschen bewirkt haben. Ihre Beziehung zu Gott und damit auch das Verhältnis zueinander wurden grundlegend verändert. Vieles davon haben wir ja leider vergessen, obwohl es uns auch heute, 500 Jahre danach, noch genauso tragen kann.

Luther und auch Wolfgang haben als überzeugte Christen sicher auch den Monatsspruch verstanden, der uns für Juni gegeben ist: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“  Was für viele unserer nichtglaubenden Mitmenschen nur schwer verständlich ist, stellt auch gläubige Christen vor eine Herausforderung. Dabei geht es hier nicht um einen unterwürfigen und blinden Gehorsam gegenüber einer scheinbar nicht greifbaren Persönlichkeit, wie es uns für autoritäre Staaten, z.B. Nordkorea, typisch erscheint, sondern um die befreiende Erkenntnis, dass unser gemeinsames Leben hier nach den Geboten und Weisungen Gottes, verkündet durch die Propheten und vollendet durch das Leben Jesu gelingen kann. Im Vertrauen auf unseren Gott, der uns alle geschaffen hat, finden wir in den Gleichnissen Jesus und durch das Wirken seiner tröstenden Kraft, dem heiligen Geist, eine gute Anleitung für ein gelingendes Miteinander. Gleichzeitig bietet sich uns die Hoffnung, dass wir nach unserem irdischen Leben nicht in ein Loch fallen, sondern zu Gott gehen werden. Das ist kein unerreichbarer Anspruch und kein Relikt aus alter Zeit, sondern kann dem, der Gottes Geboten gehorsam ist und ihm vertraut, nur zum Guten dienen. Manche von uns müssen das allerdings erst wieder entdecken.

Hoffen wir, dass das Theaterstück am 17.06. dazu beitragen kann.

Es grüßt Sie herzlich und wünscht frohe Pfingsten

Chris Schönefeld

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Männertag und Himmelfahrt

Nach einem Anspiel zum Gottesdienst am 14.05.2015 am Mahnmal an der Schildwiese

Unsere Geschichte spielt am Rennsteig, irgendwo zwischen Hörschel und Blankenstein an einem wunderschönen, sonnendurchfluteten Himmelfahrtstag. Hans hat sich frühzeitig auf den Weg gemacht und zieht einen Bollerwagen hinter sich her, damit er den Proviant für einen langen Tag nicht schleppen muss. Und wie der Zufall es so will, trifft er an einer Wegekreuzung einen, der ein ähnliches Gefährt bei sich hat. Man hält ein Schwätzchen, das sich vorrangig um den Inhalt der beiden Bollerwagen dreht und man kommt zu der einhelligen Meinung, dass man das gute Wetter heute einfach nutzen muss, so frei von der täglichen Arbeit ist man selten. Was sich da in den Wagen verbirgt, das wird heute genossen. Heute schlagen wir über die Stränge. Wir sind Männer und heute ist schließlich Männertag. So geht das eine gute Weile. Doch heute ist man nie alleine unterwegs und  die Beiden treffen auf eine Gruppe, die aufgeregt diskutiert. „Wart mal“, sagt Hans, „ich will mal kurz horchen, über was die so reden.“ Und die Beiden gesellen sich zu der Gruppe. Da ist einer, nennen wir ihn Thomas, der möchte es  ganz genau wissen und in Peter, Johannes und Jakob, da hat er drei kompetente Gesprächspartner gefunden. „Himmelfahrt – was ist das für ein Feiertag? Was ist das Besondere daran? Ich habe so viel über die Raumfahrt gelesen und über die Anfänge der Luftfahrt vor über 100 Jahren. Schon im Altertum haben Menschen versucht, wie die Vögel fliegen zu können. Und sie haben erst mit den neuen technischen Voraussetzungen und den Forschungsergebnissen der Wissenschaften es geschafft, den Luftraum zu erobern. Heute ist das selbstverständlich mit dem Flugzeug in ferne Länder zu fliegen. Aber dieser Feiertag ist doch schon sehr alt, oder?“

Freilich sagt Jakob: „Belegt ist das Fest Christi Himmelfahrt seit dem Jahre 370.“

Thomas bohrt weiter: „Christi Himmelfahrt? Wann soll das gewesen sein?“

Peter weiß es genau: „Wir wissen Jesus Christus ist am Ostersonntag von den Toten auferstanden. Immer wieder ist er seinen Jüngerinnen und Jüngern erschienen. Mit zweien ist er nach Emmaus gewandert. Sie haben nichts bemerkt. Erst als er das Brot mit ihnen brach, haben sie ihn erkannt.“

Thomas schüttelt den Kopf und meint, dass er sehr erschrocken gewesen wäre, wenn ihm ein Toter begegnet wäre.

„Ja, sagt Johannes, „Jesus war tot und Gott hat ihn am dritten Tag auferweckt. Er hat den schlimmsten Feinde der Menschen, den Tod besiegt. Nun zeigt er sich 40 Tage seinen Freunden.“

Thomas fängt an, sich für die Geschichte zu interessieren. Er möchte wissen, was dann geschah.

Jakob war dabei, deshalb kann er es auch genau beschreiben: „Er ist mit seinen Freunden hinausgegangen aus der Stadt. Da draußen hat Jesus uns gesegnet und dann sahen wir, wie er von Engeln empor gehoben wurde und unseren Augen entschwand.“

Thomas meint, das ist doch eine traurige Geschichte.

„Nein, sagt Peter, „die Freunde von Jesu waren fröhlich! Sie gingen zurück nach Jerusalem und machten sich an die Arbeit.“

Und erläuternd fügt Peter hinzu: „Bevor Jesus von uns schied, hat er uns einen wichtigen Auftrag gegeben, der auch heute noch Gültigkeit hat. Jesus sagt: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Ob diese Geschichte nun zu Ende sei, will Thomas nun noch wissen. Da antwortet ihm Johannes: „Nein er wird wieder kommen am Ende der Zeit um die Welt zu erlösen und uns auch heimzuführen in sein Reich.“

Jetzt hat Hans verstanden. Heute ist ein fröhlicher Tag! Und jeder darf heute feiern, wie er es für richtig hält.

Aber Peter behält sich ein letztes Wort noch vor: „Es war wichtig mit euch zu reden. Jeder hat seine Perspektive. Wir leben in einer bunten Welt. Wir Christen dürfen das Evangelium unseres Herrn Jesus Christus an alle Menschen weiter geben. Ihnen erzählen von der Liebe und der Barmherzigkeit unseres Gottes. Wir dürfen Botschafter sein für eine Welt ohne Krieg und Gewalt. Für eine Hoffnung, die uns trägt über die Zeit hinaus. Lasst uns Gott loben und ehren, dass er uns so wunderbar erhält.“

Nun ziehen alle fröhlich ihren Weg. Ob Hans und sein Kumpan mit leeren Wagen heimgekommen sind? Jedenfalls war es ein Tag der besonderen Freude. Und ein bisschen bleibt sicher in der Erinnerung haften.

„An Tagen wie diesen…“, so klingt es im Ohr und so wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Männertag oder wenn Sie wollen Christi Himmelfahrtstag.

Ihre Uta Baumfelder

 

De autorin mechthild stellt sich vor ich habe eine kleine logopdische praxis in der nhe von ghostwriter-hilfe.com berlin und helfe bei allen problemen, die mit sprache, stimme oder dem sprechen zu tun haben

Frühlingskonzert in Spechtsbrunn

Am Samstag, 22.04.2017, durften wir gemeinsam mit zahlreichen Gästen in einem gut einstündigen Konzert den Sängerinnen und Sängern sowie Musikern

– des Schülerchors des Staatlichen Gymnasiums Neuhaus am Rennweg unter Leitung von Katrin Krenz

– der Gitarrengruppe des Neuhäuser Gymnasiums

– der Schülerband des Neuhäuser Gymnasiums unter Leitung von Wolfgang Brand

und Viva Vocal und deren Dirigent Sebastian Käppler

lauschen.

Das Programm bot einen Mix aus klassischer und moderner Musik. So hörten wir „Heaven“ von Brain Adams, ein Stück aus dem Phantom der Oper, ein irisches Lied, „Wie weit ist..?“ von Ute Freudenberg, „Cup Song“, „Die Töne sind verklungen“, „Skyfalls“ aus dem gleichnamigen James Bond – Film und einige mehr.

Zu Beginn und Ende standen die fast 50 Mitwirkenden im Altarraum, in der Mitte traten die Gruppen einzeln auf und es wurden auch Solostücke dargeboten.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Teilnehmern und auch bei den vielen Besuchern ganz herzlich für dieses wunderschöne Konzert bedanken.

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Eine besondere Sitzgelegenheit am Rennsteig

Am Ostersonntag 2017 wurde in Spechtsbrunn nicht nur die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert, sondern auch eine neue Sitzgelegenheit für Wanderer und Dorfbewohner eingeweiht. Nach einem feierlichen Ostergottesdienst enthüllte wir als Kirchgemeinde Spechtsbrunn/Hasenthal anlässlich des großen Reformationsjubiläums „500 Jahre Thesenanschlag zu Wittenberg“ eine Bank neben der Matthäuskirche zu Spechtsbrunn ein. Die vom Kirchenältesten Günther Schmidt (rechts mit weißem Tuch) gestaltete Bank trägt die sogenannte Lutherrose, das Siegel des Reformators und Zeichen der evangelisch-lutherischen Kirche.

Bereits zum Reformationsfest im vergangenen Jahr wurde ein Gemälde der Lutherrose im Eingangsbereich der Kirche aufgehängt. Die Lutherrose ist eng mit der Region verbunden, denn 1530 überreichte der Prinz und spätere Kurfürst von Sachsen, Johann Friedrich der Großmütigen auf der Veste Coburg dem Reformator Martin Luther einen Siegelring mit diesem Wappen. Luther hielt sich während des Reichstags zu Augsburg 1530 in der Veste Coburg auf und betrachte die Rose als Ausdruck bzw. Zusammenfassung seines Glaubens. So schreibt er seinem Freund Philipp Melanchthon:

„Ein Merkzeichen meiner Theologie. Das erste sollte ein Kreuz sein, schwarz im Herzen, das seine natürliche Farbe hätte, damit ich mir selbst Erinnerung gäbe, dass der Glaube an den Gekreuzigten mich selig macht. Denn so man von Herzen glaubt, wird man gerecht. Solch Herz aber soll mitten in einer weißen Rose stehen, anzeigen, dass der Glaube Freude, Trost und Friede gibt. Darum soll die Rose weiß und nicht rot sein; denn weiße Farbe ist der Geister und aller Engel Farbe. Solche Rose steht im himmelfarbenen Feld, das solche Freude im Geist und Glauben ein Anfang ist der himmlischen Freude. Und um solch Feld einen goldenen Ring, dass solche Seligkeit im Himmel ewig währet und kein Ende hat und auch köstlich ist über alle Freude und Güter, wie das Gold das edelste, köstlichste Erz ist.“

Wegen dieser besonderen Bedeutung der Rose wurde auch der Ostersonntag als zentraler christlicher Feiertag gewählt, um die Sitzbank ihrer Bestimmung zu übergeben. Möge sie den Wanderern, Pilgern, Dorfbewohnern und Besuchern ein willkommener Ruheort sein und zu guten Gedanken einladen! Luther bezeichnete Kirchen einst als Spitäler des Glaubens und so hoffen wir, dass diese Bank neben unserer Matthäuskirche dazu beiträgt, die Erinnerung an die frohe Botschaft von Jesus Christus am Rennsteig wach zu halten.

Sobald sich das Wetter am Rennsteig bessert, wird neben der Bank noch ein weiteres Bild von Günther Schmidt aufgestellt, das an den Thesenanschlag erinnert. Dieses Kunstwerk wurde den Gottesdienstbesuchern am Ostersonntag 2017 ebenfalls vorgestellt und ist vorerst in der Matthäuskirche zu besichtigen.

Die Kirchgemeinde Spechtsbrunn/Hasenthal dankt Günther Schmidt sehr herzlich für die Gestaltung der Bank und sein langjähriges treues Engagement! Dank solchen Menschen wie Günther Schmidt kann Gottes Wort auch bei uns in würdigem Rahmen verkündet und gelebt werden.

Frohe gesegnete Ostern!

Chris Schönefeld

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